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Digitalisierung

Wenn man von Industrie 4.0 spricht, spricht man im Grunde immer von Vernetzung
– der Vernetzung von Systemkomponenten und der Vernetzung von Maschinen mit
dem Menschen als Dirigenten in der Wertschöpfungskette. Die neuen Industrie 4.0
Lösungen der EMAG Gruppe setzten genau hier an und vernetzen Sensor-, Betriebs-
und Produktionsdaten mit dem Analyse- und Prozess-Know-how der EMAG Ingenieure.
Daraus entstanden Industrie 4.0 Lösungen die einen echten Mehrwert für unsere
Kunden bieten.

Jedes der Industrie 4.0 Produkte ist einem Schwerpunkt zugeordnet:

Collect | Connect | Think | Visualize | Predict

 

Mit der Digitalisierung von Werkzeugmaschinen ist im Grunde IoT (Internet of Things) oder IoT (Industrial Internet of Things) gemeint. Wie man diesen Begriff mit Leben füllt, ist je nach Ansatz und auch je nach Anforderung höchst unterschiedlich. Bei EMAG haben wir uns dazu entschlossen, IoT in fünf aufeinander aufbauende Entwicklungsbausteine einzuteilen:

 

 
 
 

Collect

Um mit IoT beginnen zu können, muss zunächst einmal die Maschine mit der notwendigen Hard- und Software ausgestattet werden. Die Hardware ist dabei der Kern des Ganzen, auf dem alles aufbaut. Darum haben wir diese Basis EDNA IoT-Core genannt. Der IoT-Core ist ein IPC (Industrie-PC), der an die Steuerung der Maschine angeschlossen wird und von dort mit Hilfe der Software EDNA Cortex Fertigungsdaten empfängt und aufzeichnet.

 

Connect

IoT macht ohne Netzwerkkabel keinen Spaß. Das kommt hier ins Spiel. Der EDNA Cortex kann hierzu auf einer Edge Cloud eingerichtet werden, über die alle Maschinen, die über einen EDNA IoT Core mit Cortex verfügen, vernetzt werden können. Gleichzeitig ist es möglich, in der Edge Cloud sämtliche Daten zu sammeln, die ebenfalls über die Softwareumgebung von EDNA Cortex für die Datenanalyse aufbereitet werden. Da unser IoT Core mit Cortex alle gängigen Schnittstellen bedienen kann, können Sie hier auf die EMAG EDGE zurückgreifen – müssen aber nicht. Auf Wunsch integrieren wir unsere Lösung auch in Ihre bestehende Infrastruktur.

 

 

Wartung und Instandhaltung

Fingerprint

Fingerprint

Beurteilung des Maschinenzustands – jederzeit

 
 

Think

Viele unserer Kunden haben Ideen wie die eigene Produktion optimiert werden kann, aber haben die Informationen nicht in der dazu benötigten Form verfügbar. Hier bieten wir gemeinsam mit unserem Partner Anacision einen einzigartigen Workshop an, in dem wir Ihnen gemeinsam die Use-Cases ausarbeiten, die für unsere Kunden relevant sind – und setzen diese auf Basis unseres Ökosystems auch gerne für unsere Kunden um. Alternativ kann man sich gerne an unserem ständig wachsenden Portfolio an EDNA Data Apps bedienen, wo wir schon viele Mehrwert-Lösungen anbieten, z:B. die aktuelle Taktzeit (Cycle Time Monitor), darauf basierend die Produktionsmengenvorhersage (Workpiece Counter) für aktuelle Schicht, Hinweise zum nächsten Werkzeugwechsel (Smart Tool Change), uvm.

 

Visualize

Wurde definiert, welche Daten wichtig sind und diese in EDNA Cortex analysiert, müssen diese Daten nun möglichst übersichtlich dargestellt werden. Hier kommen die EDNA Lifeline Dashboards zur Anwendung, mit der sich verschiedene Kennzahlen aus der Produktion in einer übersichtlichen Anzeige visualisieren lassen. Man kann praktisch mit jedem Endgerät (Smartphone, Tablet, PC) auf diese Anzeige zugreifen, solange man dafür freigeschaltet ist und sich im internen Netzwerk befindet.

 
 
 

Predict

Wie man am Beispiel der Taktzeit und der verbundenen vorhersage der produzierten Teile sehen kann, lassen sich bereits mit den vorhandenen Daten Voraussagen zumindest für die nähere Zukunft machen. Mit EDNA besteht allerdings die Möglichkeit, zusätzliche Sensoren an einer Maschine anzubringen und damit weiterführende Vorhersagen zu treffen. Mittels eines Beschleunigungssensors, der die Vibrationen in der Maschine misst, lässt sich z.B. über den EDNA Healthcheck bestimmen, wann es zu einem Ausfall einer Achse in der Maschine kommen könnte. So kann man sich frühzeitig um einen Servicetermin kümmern und durch einen geplanten Maschinenstillstand und eine frühzeitige Ersatzteildisposition die Kosten minimieren.