In modernen Fertigungsbetrieben zählt Energieeffizienz zu den zentralen Stellgrößen für Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Mit dem neuen EDNA Energy Manager stellt EMAG nun eine Softwarelösung vor, die genau hier ansetzt: Sie ermöglicht es, FANUC-gesteuerte Maschinen intelligent zu steuern und Energie gezielt einzusparen – ohne Eingriffe des Bedieners. Über automatisierte Zeit- und Energiesparprofile lassen sich sowohl der Startvorgang als auch Ruhephasen optimal planen und umsetzen. Das Ergebnis: geringere Energiekosten, höhere Maschinenverfügbarkeit und ein Beitrag zur nachhaltigen Produktion.
Der EDNA Energy Manager ist Teil der digitalen EMAG Plattform EDNA und wurde speziell für die Integration in FANUC-Steuerungen entwickelt. Ziel ist es, Energieverbrauch und Maschinenlaufzeiten präzise aufeinander abzustimmen.

Die Benutzeroberfläche des EDNA Energy Managers zeigt, wie sich Energie- und Zeitprofile individuell konfigurieren lassen. So können Anwender Energie sparen und den Maschinenstart automatisch steuern.
Ihre Vorteile
Automatisierte Zeitprofile:
Mit dieser Funktion lässt sich der Maschinenstart vollständig automatisieren. Beispielsweise kann der Nutzer einstellen, dass eine Maschine bereits 30 Minuten vor Schichtbeginn automatisch in den Aufwärmprozess geht – ganz ohne Bedienereingriff. So steht die Maschine zum Schichtstart in optimalem Zustand bereit.
Energiesparprofile:
Der zweite Funktionsbereich betrifft den laufenden Betrieb. Über individuell konfigurierbare Energiesparprofile kann die Maschine automatisch in einen definierten Ruhemodus wechseln – etwa, wenn keine Werkstücke nachkommen oder ein Materialfluss kurzzeitig unterbrochen ist. Sobald neue Teile verfügbar sind, erwacht die Maschine selbstständig wieder aus dem Energiesparmodus.
Diese Profile lassen sich sowohl manuell als auch zeitgesteuert aktivieren, was dem Anwender hohe Flexibilität in der Produktionsplanung ermöglicht.
Zielsetzung
Der EDNA Energy Manager unterstützt Anwender dabei, Energieverbräuche systematisch zu senken – insbesondere in Phasen, in denen Maschinen nicht ausgelastet sind. So trägt die Software entscheidend dazu bei, Produktionskosten zu reduzieren und gleichzeitig den ökologischen Fußabdruck zu verbessern.
In kommenden Versionen wird die Lösung auch für Siemens-Steuerungen verfügbar sein.