EWS Weigele ist bekannt für seine Präzisionswerkzeughalter. Weniger bekannt ist, mit welchem technischen Anspruch und welcher Fertigungstiefe das Unternehmen arbeitet – bis hin zur Hartbearbeitung eigener Zahn-& Kegelräder. Eine Schlüsselrolle spielt dabei eine modernisierte VSC 400 DDS von EMAG. Im Interview erläutert Werksleiter Christian Schurr, warum das Retrofit dieser Maschine für EWS ein entscheidender Schritt war – technisch, organisatorisch und strategisch.
Automatisierung
Mit der Einführung der Sinumerik One setzt EMAG konsequent auf die neueste CNC-Steuerungstechnologie von Siemens. Sie ersetzt die bisherige 840D sl-Plattform und bildet die Grundlage für die nächste Generation digital vernetzter Fertigungssysteme. In Kombination mit der neuen EMAG Software auf Basis von WinCC Unified entsteht ein zukunftssicheres Steuerungssystem, das höchste Performance, intuitive Bedienung und nahtlose Integration von Smart-Data-Anwendungen vereint.
Die zunehmende Automatisierung in der industriellen Fertigung stellt Unternehmen vor klare Anforderungen: kurze Inbetriebnahmezeiten, hohe Flexibilität bei wechselnden Werkstücken sowie eine einfache Integration in bestehende Produktionsumgebungen. Mit der MRC – Modularen Roboterzelle steht ein Automationssystem zur Verfügung, das genau auf diese Anforderungen ausgelegt ist und insbesondere für das automatisierte Werkstückhandling in der zerspanenden Fertigung konzipiert wurde.
Die MRC wurde erstmals als Bin-Picking-Lösung vorgestellt, ist jedoch von Beginn an als universell einsetzbares Automationssystem ausgelegt. Der modulare Aufbau erlaubt es, unterschiedliche Anwendungsfälle aus einem Baukasten heraus abzudecken und die Zelle an neue Aufgaben anzupassen, ohne grundlegende konstruktive Änderungen vornehmen zu müssen.
Die automatisierte Fertigung von Drehteilen in mittleren und großen Serien erfordert CNC–Drehmaschinen, die Produktivität, Prozesssicherheit und Wirtschaftlichkeit miteinander verbinden. Die MSC 5 DUO aus der Classic-Serie von EMAG adressiert diese Anforderungen mit einer konsequent auf Automatisierung ausgelegten Maschinenkonfiguration. Als vollautomatisierte CNC–Drehmaschine mit Doppelspindel-Konzept positioniert sich die Maschine im Segment der kompakten Fertigungszellen für Werkstücke bis 120 mm Durchmesser und 85 mm Länge.
Das Drehen von Kugeln, insbesondere in sicherheitsrelevanten Bereichen wie der Automobilindustrie, stellt höchste Anforderungen an Präzision, Wiederholgenauigkeit und Taktzeit. Bauteile wie Kugelzapfen in Kugelgelenken übernehmen in Lenkung und Fahrwerk eine zentrale Rolle. Ihre Fertigung erfordert modernste Drehtechnologie – insbesondere dann, wenn es um große Stückzahlen und wirtschaftliche Prozesse geht.
Die PENN GmbH hat sich seit ihrer Gründung vor 60 Jahren von einer kleinen Schmiede zu einem international tätigen Spezialisten für anspruchsvolle Metallverarbeitung entwickelt. Im Interview gibt Geschäftsführer Gernot Penn Einblicke in die Entwicklung des Unternehmens, die Fertigungsprozesse und die Zusammenarbeit mit dem Maschinenhersteller EMAG.
EMAG ist bekannt für sein breites Spektrum an Fertigungstechnologien. Gleichzeitig konnte mit der Entwicklung unterschiedlichster schlüsselfertiger Fertigungssysteme zahlreiche Automationslösungen realisiert werden: Palettier- oder Stapelzellen mit integriertem Roboter, wie die erst kürzlich vorgestellte Stapelzelle CRC, die Bin-Picking-Automation MRC für Schüttgut, die Korbstapelzelle SCS 4 und viele mehr. Ein ebenfalls wichtiger Bestandteil dieses beeindruckenden Automationsportfolios sind Ladeportale. Über die Möglichkeiten, die EMAG im Bereich Automation bietet, haben wir ein Interview mit Johannes Mauz, Leiter Engineering Automation & Robotik bei EMAG, geführt.
Vertikale Pick-up-Drehmaschinen sind in der modernen Fertigung unverzichtbar. Diese Maschinen produzieren oft im Dreischichtbetrieb und sind bereits stark auf spezifische Produktionsanforderungen optimiert. Doch wie lassen sich bei solch hochentwickelten Fertigungssystemen weitere Leistungssteigerungen erzielen? Mit dieser Frage beschäftigt sich Jürgen Maier, Leiter der Business Unit Drehen bei EMAG. Im folgenden Interview erfahren Sie, wie durch die Direktbeladung mittels Roboter in die Arbeitsspindel einer Vertikaldrehmaschine die Produktivität nochmals gesteigert werden kann.
Moderne Produktionsanlagen sind ein wesentlicher Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit produzierender Unternehmen. Bei hochwertigen Rundschleifmaschinen kann eine umfassende Modernisierung bestehender Anlagen eine wirtschaftlich interessante Alternative zur Neuanschaffung sein. Die CNC-Technik Weiss GmbH, seit 2019 Teil der EMAG Gruppe, hat sich auf das Retrofit von Karstens Rundschleifmaschinen spezialisiert. Das Unternehmen mit Sitz in Neckartailfingen verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Überholung und Modernisierung dieser Präzisionsmaschinen. Im Interview mit Andreas Holstein, Werkleiter EMAG Weiss, konnten wir über die technischen Möglichkeiten und wirtschaftlichen Aspekte von Retrofit sprechen.
Mit der neuen Maschine VST 50 nimmt sich EMAG erstmals einer ebenso speziellen wie anspruchsvollen Aufgabe an: der Bearbeitung von Kugelzapfen und Kugelhülsen; in der Lenkung oder Aufhängung von Pkws sind diese Bauteile zum Beispiel unverzichtbar. Was zeichnet die VST 50 im Detail aus und wie lassen sich in diesem Bereich extreme Span-zu-Span-Zeiten von unter zwei Sekunden erreichen? Lesen Sie hier ein Gespräch mit Dr. Mathias Klein, CSO der EMAG Gruppe, über diese Herausforderung.
- 1
- 2