EMO Presseinformation: Vertikal-Drehzentrum VL 3 von EMAG

16.08.2007 - Oliver Hagenlocher

Das Standard-Vertikaldrehzentrum für Futterteile – dank hoher Präzision und Produktivität sowie minimalen Umrüstzeiten von kleinen und großen Betrieben wie auch Lohnfertigern begeistert aufgenommen.


Kleine und große Fertigungs-Betriebe und insbesondere Drehteilehersteller stehen unter zunehmendem Kostendruck. Teilehersteller bearbeiten kleine und große Lose unterschiedlichster Werkstücke; sie benötigen für kleine Lose die universell einsetzbare, schnell programmier- und umrüstbare Maschine, für Serienteile das automatisierte, hochproduktive Fertigungsmittel. Dieser "Spagat" ist mit der VL-Baureihe gelungen. Die VL ist bei der Futterbearbeitung ein echter "Kostenkiller".


Drei Maschinengrößen
Die größeren Typen VL 5 (Futterdurchmesser 250) und VSC 7 (Futterdurchmesser 400) ergänzen die VL 3 (Futterdurchmesser 160 mm) und erweitern damit den Einsatzbereich (Bild: 2203). Damit werden die wesentlichen Anwendungsfälle bei den Lohnfertigern abgedeckt.

Basis des Erfolgs: Zielgerechte Auslegung der VL-Reihe für den flexiblen Einsatz beim Lohnfertiger, wobei die Erfahrungen von 5.000 EMAG ausgelieferten Vertikalmaschinen eingeflossen sind. Das eigenständige Lean-Konzept der VL-Standarddrehmaschinen hat sich an den Anforderungen mittelständischer Betriebe und Lohnfertiger orientiert.
 
Die Vorteile:
·    Automatischer Werkstückwechsel in kürzester Zeit = fixe Produktionsmenge
·    Integrierte Automation, geringe Investitionskosten
·    Kurze Wege zwischen Bearbeitung und Beladung, folglich sehr kurze Stückzeiten
·    Hohe Verfügbarkeit
·    Idealer Spänefall, Späne fallen nach unten
·    Sehr kurze Span-zu-Span-Zeit
·    Geringer Platzbedarf

VL-Reihe: eigenständiges Lean-Konzept
Günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis für eine Maschine ohne Schnickschnack, technisch jedoch raffiniert und voll ausgestattet: Späneförderer, Arbeitsraumabsaugung, Flüssigkeitskühlung für Spindelmotor und Revolver, automatisches Be- und Entladen der Teile.

Niedrige Rüstzeiten durch flexible Automation
Jede VL ist mit einer Automation mit umlaufender Kette ausgerüstet (Bild: 1470A). In diese werden die Schlepprahmen eingesteckt, die den Transport in und aus der Pickup-Station ermöglichen. Damit ist ohne Umrüstaufwand ein weites Teilespektrum automatisiert bearbeitbar. Der Vorteil dieses Systems liegt klar auf der Hand: Durch die Automation ergibt sich ein fixer Produktionszyklus, da sofort nach der Bearbeitung ein neues Rohteil bereit steht.
Die hinter den Arbeitsraum gelegte Pickup-Station ermöglicht es, dem Transportband vorne jederzeit Fertigteile zu entnehmen und neue Rohteile aufzulegen. Bei asymmetrischen, langen dünnen oder lageorientiert zu bearbeitenden Werkstücken können einfach gestaltete Werkstückträger und Paletten in die Schleppramen eingelegt werden. Somit ist das vollautomatische Be- und Entladen von einer Vielzahl von Werkstücken möglich (Bild: VL_Automation).

Die Nebenzeiten sind drastisch reduziert
Mit weniger als 400 mm Verfahrweg bei der kleinen und nur 550 mm bei der größeren Maschine von der Belade- bis zur Bearbeitungsposition am Revolver ist die VL beim Werkstückwechsel unschlagbar schnell. Sehr kurz sind auch die Span-zu-Span-Zeiten. Weniger Nebenzeit bedeutet höhere Ausbringung und geringere Stückkosten.

Die VL-Reihe das Raumsparwunder
Die VL-Maschinen sind Raumsparwunder beim Platzbedarf, ebenso sind Bedienbarkeit und Zugänglichkeit perfekt gelöst. Damit sind optimale Voraussetzungen für die Mehrmaschinenbedienung geschaffen.

Permanent geringere laufende Kosten
Energie ist kostbar und kostet Geld. Der schonende und verantwortungsbewusste Umgang mit Ressourcen wurde bei der VL konsequent verwirklicht. Allein was dem Prozess und der Teilequalität dienlich ist, wurde beibehalten. Die VL ist – dies wurde von der multifunktionalen VSC-Baureihe übernommen – so stabil und gut schwingungsgedämpft, dass die Werkzeugstandzeiten wesentlich höher sind. Alle Führungen liegen gut geschützt gegen Späne und Schmutz oberhalb und damit außerhalb des Arbeitsraumes. Dies erhöht die Dauergenauigkeit sowie die Prozesssicherheit und reduziert den Wartungsaufwand. Störanfällige Teleskopabdeckungen gibt es an der VL nicht.

Für kleinste Lose und für Serienteile
Durch die kurzen Rüstzeiten lässt sich die VL für kleinste Lose einsetzen. Da das Futter der Pick-up-Hauptspindel das Rohteil automatisch vom Werkstücktransportband aufnimmt, sehr schnell in den Arbeitsraum transportiert und nach der Bearbeitung das bearbeitete Teil auf dem Transportband wieder ablegt, ist die VL für Serienteile gleichzeitig die automatisierte, hochproduktive Fertigungszelle.

Ansprechpartner

Oliver Hagenlocher

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