EMO Presseinformation: Drehzentrum EMAG VSC 7 für Werkstücke bis 340 mm Durchmesser

16.08.2007 - Oliver Hagenlocher

Drehzentrum EMAG VSC 7 nun auch für Werkstücke bis 340 mm Durchmesser.


Die Ergänzung zu den  Standard Drehzentren VL 3 und VL 5 ist die neue VSC 7 für große, schwere Werkstücke. So  profitieren künftig auch Lohnfertiger und Zulieferer, die beispielsweise Bauteile für den Antriebsstrang von Lastkraftwagen fertigen, von den umfassenden Vorteilen der vertikalen Drehzentren von EMAG. Herausragendes Merkmal der Maschinen aus der Baureihe VSC 7 von EMAG ist die gelungene Kombination von ausgereifter Technologie und höchster Qualität einerseits mit geringen Beschaffungskosten, minimalem Platzbedarf und damit optimaler Wirtschaftlichkeit im Betrieb andererseits.  


Die vertikalen Drehzentren VSC 7 entsprechen in ihrem Aufbau und ihren Komponenten den bewährten vertikalen Drehzentren aus der VSC Baureihe von EMAG. So verfügen sie über eine Basis aus Polymerbeton MINERALIT®, die sich durch hervorragende Dämpfungseigenschaften auszeichnet. Das sorgt für lange Werkzeugstandzeiten und hohe Oberflächengüte. Auf dem Grundkörper befindet sich der Portalschlitten der die vertikalen Hauptspindel trägt. Dadurch entsteht ein symmetrischer Kraftfluss und eine hohe Steifigkeit. Der Spindelmotor, die Hauptspindel mit Pinole, der Werkzeugrevolver, Schaltschrank und Grundkörper sind flüssigkeitsgekühlt. Ein Zweikreis-Kühlaggregat führt die Maschinentemperatur in engen Grenzen der Umgebungstemperatur nach. Zum steifen, schwingungsarmen Fräsen und Bohren tragen auch die hydrostatisch gelagerte Pinole in der Z-Achse, der Durchmesser des vorderen Lagers der Hauptspindel von 160 mm und die stabile Aufnahme der Werkzeuge im Revolver mit VDI 50-Aufnahme bei. Letzterer trägt 12 Dreh- oder wahlweise bis zu 12 angetriebene Bohr- und Fräswerkzeuge. Bei einem Futterdurchmesser von 400 mm können Werkstücke bis 340 mm Durchmesser und 160 mm Höhe aufgenommen werden. Zum Bearbeiten stehen 58 kW Antriebsleistung und bis 930 Nm Drehmoment an der Hauptspindel, die bis 3600 min-1 dreht, zur Verfügung. Die Werkstückzuführung erfolgt durch eine sogenannte L-Automation und flexible Schlepprahmen, die über eine NC-Achse positioniert werden. Unterschiedliche Werkstücke werden so umrüstfrei in nur 4 bis 6 s in die Pick-up Position gefahren. Bei Bedarf können zwei Maschinen über eine Wendestation zu einer flexiblen Fertigungszelle zum Komplettbearbeiten z.B. an Vorder- und Rückseite kombiniert werden. Um die geforderten Genauigkeiten an den Werkstücken prüfen und einhalten zu können, kann ein außerhalb des Arbeitsraums angebauter Messtaster in den Prozess integrieren werden. Durch das Messen der Werkstücke im gespannten Zustand im Futter der Hauptspindel erfasst die CNC-Steuerung Korrekturdaten. Das sorgt für gleichbleibende Genauigkeit und Qualität der gefertigten Werkstücke auch bei unbeaufsichtigtem Betrieb.

Durch die Kombination bewährter, in der Fertigungsindustrie als Standard anerkannter Baugruppen und die Ausführung nur weniger, standardisierter Optionen kann EMAG die
VSC 7 innerhalb weniger Wochen bereitstellen. Damit schaffen insbesondere Lohnfertiger und Zulieferer den immer wieder geforderten Spagat zwischen höchster Fertigungsqualität und -genauigkeit, minimierten Kosten und höchster Flexibilität. Dabei fertigen sie auf erprobten, zuverlässigen Maschinen und nutzen alle Vorteile der vertikalen Drehzentren wie hohe Flexibilität, Produktivität und Prozesssicherheit, uneingeschränkt.

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Oliver Hagenlocher

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