Zahnräder anfasen – mit der richtigen Technologie kein Problem

16.03.2015 - Oliver Hagenlocher

Nach jedem Verzahnungsprozess stellt sich die Frage, wie eine möglichst konturtreue Fase zwecks Gratentfernung entlang des Zahnprofils am effektivsten umgesetzt werden kann. Grundsätzlich kommen dafür zwei Technologien in Frage: das Abkantentgraten oder das von FETTE entwickelte CHAMFER-CUT-Verfahren.


Abkantentgraten
Das Abkantentgraten ist dabei die klassische Variante, die bereits in den meisten Unternehmen der Automobil- und Zuliefererindustrie etabliert ist. Hierbei kommen ein Entgratwerkzeug und das namensgebende Abkantwerkzeug zum Einsatz. Die Fase wird durch Abrollen des Werkzeugs  in der Verzahnung des  Zahnrads erzeugt. Das Abkantentgraten kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn Störkonturen dies notwendig machen.

CHAMFER-CUT-Verfahren
Bei Werkstücken mit einer günstigeren Geometrie kann auch das CHAMFER-CUT-Verfahren eingesetzt werden. Das Anfasen per CHAMFER-CUT-Verfahren erfolgt in zwei Schritten: Zunächst wird die Oberseite des Zahnrads mit dem Werkzeug konturtreu angefast, danach wird der Vorgang an der Unterseite wiederholt.  Welche Technologie letztendlich zum Einsatz kommt, hängt immer vom Werkstück ab und wird individuell entschieden.

VLC 100 C
Voraussetzung ist daher ein Maschinensystem, das sich individuell auf das jeweilige Fertigungsvorhaben anpassen lässt. Hier bietet EMAG mit der vertikalen Anfasmaschine VLC 100 C eine Maschine an, die dank der integrierten Automation und der flexiblen Konfigurierbarkeit ideal für die Nachbearbeitung von Verzahnungen ist.

 

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