Unrunde Zahnräder? Ist doch Standard!

20.07.2015 - Markus Isgro


Nicht immer ist eine gleichmäßige Bewegung bzw. eine gleichmäßige Kraftübertragung bei Maschinen, Motoren oder Pumpen gewollt. Ganz im Gegenteil, es können sogar ungünstige Effekte entstehen, wie z.B. beim Tiefziehen eines Bauteils, bei dem der Zug langsam, der Hub aber schnell durchgeführt werden muss. So erhält man die gewünschte Qualität bei schnellen Taktzeiten. Natürlich lässt sich diese ungleichmäßige Bewegung auch durch eine elektronische Steuerung regeln. Eine mechanische Lösung mit unrunden Zahnrädern ist aber deutlich kostengünstiger.

Effiziente Fertigung anspruchsvoller Bauteile

Die besondere Geometrie der unrunden Zahnräder macht bisweilen aufwendige und teure Verfahren für deren Herstellung notwendig, wie z.B. Erodieren oder Wälzstoßen. Dass es auch einfacher gehen kann, zeigt das EMAG Tochterunternehmen KOEPFER mit seiner Lösung. KOEPFER greift bei seinem Verfahren auf etablierte Technik zurück und setzt das Wälzfräsen für die Verzahnung von unrunden Zahnrädern ein. Dies erfordert zwar eine konstante Anpassung der Position des Wälzfräsers an das Werkstück, ist aber dank der dynamischen Achsen und der optimalen Steuerbarkeit der Wälzfräsmaschine problemlos machbar.

KOEPFER  K 160 und K 300

Apropos Wälzfräsmaschine – die hier vorgestellte Lösung lässt sich auf den Standardmaschinen K 160 und K 300 problemlos umsetzen. Es muss lediglich die Software angepasst werden, danach kann die Unrund-Bearbeitung direkt beginnen. Die perfekt synchronisierten und dynamischen Maschinenachsen ermöglichen eine flexible Produktion unterschiedlichster Werkstücke auf den Maschinen – egal ob rund oder unrund.

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Markus Isgro

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