EMAG auf der AMB 2012: Universelle Dreh-Lösung für Fertigungsunternehmen

18.07.2012 - Oliver Hagenlocher

Sinkende Kosten bei gleichzeitig hoher Bauteilqualität – mit der VL 5i präsentiert EMAG auf der AMB vom 18. – 22. September 2012 in Stuttgart eine vertikale Drehmaschine, die perfekt auf die Bedingungen von kleinen und mittleren Fertigungsbetrieben zugeschnitten ist.


Mit der vertikalen Drehmaschine VL 5i haben die Werkzeugmaschinen-Spezialisten von EMAG eine umfassende Lösung für kleine und mittlere Fertigungsunternehmen entwickelt. Sie kann sowohl bei Kleinserien als auch bei großen Stückzahlen zum Einsatz kommen. Auf der vertikalen Drehmaschine werden Werkstücke bis 220 Millimeter Durchmesser in einer Aufspannung komplett bearbeitet. Werkstücke wie Flansche, Zahnräder oder Lenkritzel lassen sich genauso effektiv und mit hoher Bauteilqualität produzieren wie Bremsscheiben oder Nocken. Die Drehmaschine ist mit einer leistungsstarken Arbeitsspindel mit 22 kW und 250 Nm Drehmoment ausgestattet. Zudem kommt ein Revolver zum Einsatz, in dem sowohl Drehwerkzeuge als auch angetriebene Werkzeuge eingesetzt werden können. Der Scheibenrevolver zeichnet sich durch die kurze Schwenkzeit von 0,3 Sekunden aus. Für Bohr- oder Fräsoperationen können auf allen zwölf Revolverstationen angetriebene Werkzeuge eingesetzt werden. Eine Besonderheit ist das EMAG Revolvergetriebe, das hohe Drehzahl mit hoher Leistung bei minimalem Platzbedarf verbindet. So beträgt der Revolverdurchmesser gerade mal 360 mm – bei zwölf Stationen und einem maximalen Drehmoment von 40 Nm.


Flexible Automation inklusive
Ein herausragendes Qualitätsmerkmal der vertikalen DRehmaschine VL 5i ist zunächst ihre integrierte Automation. Zum Einsatz kommt eine umlaufende Kette, in der sich Schlepprahmen mit Rohlingen befinden. Auf diese Weise werden die Bauteile direkt in eine Pick-up-Station transportiert und anschließend bearbeitet. Weil sich diese Aufnahme hinter dem Arbeitsraum abspielt, können auf das Transportband jederzeit neue Rohlinge gelegt werden. Eine flexiblere und gleichzeitig universellere Automationslösung lässt sich kaum denken.

Kurze Verfahrwege – kurze Nebenzeiten
Eine weitere Stärke der vertikalen Drehmaschine VL 5i zeigt sich bei den kurzen Nebenzeiten. Der Wechsel zwischen den Werkstücken ist rasant, weil der Verfahrweg zwischen Belade- und Bearbeitungsposition nur 550 Millimeter beträgt. Wie wichtig das Thema Anlageneffektivität für die Dreh-Spezialisten bei EMAG ist, zeigt auch der Blick auf die Führungen der Anlage. Sie liegen gut geschützt gegen Späne und Schmutz außerhalb des Arbeitsraums. Das reduziert einerseits den Wartungsaufwand, andererseits ist die Anlage weniger störanfällig. Optional kann die Drehmaschine zudem mit einer Messstation versehen werden, die außerhalb des Arbeitsraums liegt. Auf dem Weg zwischen Arbeitsraum und Entladung wird das Bauteil vermessen. Es befindet sich dabei noch in der Arbeitsspannung. Späne beeinflussen die Ergebnisse nicht – auch weil die vertikale Drehbearbeitung für den idealen Spänefall bei der Bearbeitung sorgt.

Energieeffizienz groß geschrieben
Der schonende Umgang mit Ressourcen und Energie rundet das positive Gesamtbild einer Maschinenbaulösung ab, die nur wenig Platz benötigt und bei deren Konstruktion auf unnötige Details verzichtet wurde. Auch deshalb können die Maschinenbauer von EMAG die Anlage zu einem günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis anbieten.
 
EMAG auf der AMB:
Halle: 3
Stand: D32


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Oliver Hagenlocher

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