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MIT AUSBILDUNGS- UND HIGH-TECH-OFFENSIVE ZUM ERFOLG

Heinz Ehgartner: "Das Gesamtpaket aus Maschine, Beratung und Service war bei Emag besser als bei den Alternativen, die wir uns angeschaut hatten. Heute sind wir sehr zufrieden mit unserer Entscheidung."

"Man sollte den Menschen nicht außer Acht lassen, sonst haben wir zwar irgendwann optimierte Prozesse, aber es entwickelt sich nichts mehr weiter." Es sind immer wieder solche Aussagen, die klar machen, was für Heinz Ehgartner wichtig ist: Mensch und Maschine, Ausbildung und Ausrüstung, Wissen und Werkzeug. Und wie er denkt, so investiert er. Auf der einen Seite ruft er aus eigenen Mitteln ein Ausbildungszentrum ins Leben , auf der anderen baut er seinen Vorsprung in der Präzisionsfertigung von Zahnrädern in kleinen Serien, durch Investitonen in modernste Maschinen, weiter aus. So wird bei der Heinz Ehgartner GmbH im obersteirischen Leoben für Getriebekomponenten bis 420 mm Durchmesser eine vertikale Pick-up Drehmaschine Emag VSC 400 eingesetzt.

Die VSC 400, aus dem Produktionsalltag bei Ehgartner längst nicht mehr wegzudenken. Vielleicht bekommt sie sogar in Zukunft noch eine große Schwester

Die VSC 400 ist allerdings nicht die erste Emag-Maschine, die Heinz Ehgartner beschaffte. "Wir hatten uns 1999 intensiv um einen Auftrag bemüht, bei dem Teile für Kleingetriebe und Servosteuerungen im militärischen Bereich gefertigt werden sollten." Die Teile hatten sehr hohe Anforderungen bezüglich der Lauf- und Maßtoleranzen. Nachdem der Verzahnungsspezialist sich umgeschaut hatte, welche Schleifmaschinen für die Bearbeitung in Frage kommen, wurde die Bemusterung auf einer K51 von Emag Karstens gemacht. Als daraufhin der Auftrag an das obersteirische Unternehmen vergeben wurde, hat Heinz Ehgartner die Schleifmaschine beschafft. "Eine richtige Entscheidung", betont er, "die Maschine ist universell einsetzbar. Gerade beim Unrundschleifen beherrschen wir Technologien, die in Österreich im Bereich der Lohnbearbeitung zum Zeitpunkt der Maschinenanschaffung nicht sehr verbreitet waren." Auch die Teile für die die Maschine beschafft wurde, fertigt das Unternehmen bis heute.

Automation bereits im Maschinenkonzept enthalten

Für Heinz Ehgartner war es also durchaus nahe liegend, bei der nächsten Maschinenanschaffung wieder an Emag zu denken. Den österreichischen Emag-Vertriebspartner kannte er ja bereits. "Er war immer ein sehr verläßlicher Partner, der uns hervorragend betreut hat". Heinz Ehgartner erinnert sich: "Wir hatten Prototypenaufträge aus der Fahrzeugindustrie, die wir mit den damals vorhandenen Dreh- und Schleifmaschinen bearbeitet haben. Um diese Teile in zwar kleinen, aber stetig wiederkehrenden Losgrößen wirtschaftlich fertigen zu können, haben wir uns nach einer passenden Maschine umgeschaut." Neben den hohen Anforderungen an die Präzision und universelle Einsetzbarkeit der Maschine war ein geringer Bedienaufwand wichtiges Kriterium bei der Maschinenanschaffung. Die neue Maschine sollte nach Möglichkeit teilautomatisiert sein und als zusätzliche Maschine einfach mitlaufen. Nachdem sich Heinz Ehgartner die vertikale Pick-up-Drehmaschine VSC 400 von Emag auf der Intertool angeschaut hatte, war er schon fast überzeugt: "Das Teilehandling auf der VSC ist für unsere geringen Stückzahlen ideal, da ist die Automation ja bereits im Maschinenkonzept enthalten." Eine Aussage, die Thomas Rank, Geschäftsführer Emag Neu-Ulm, nur bestätigen kann: "Pick-up-Maschinen stehen im Ruf nur für Großserie geeignet zu sein. Bei Ehgartner sehen wir, wie gut auch kleinste Stückzahlen auf vertikalen Pick-up-Maschinen zu fertigen sind. Offen gestanden sind wir selber überrascht wie gut das selbst bei Einzelteilen funktioniert. Die Mehrmaschinenbedienung bei Kleinstserien, wie sei bei Ehgartner praktiziert wird, funktioniert durch die eingebaute Automation einer vertikalen Pick-up-Maschine erst richtig." Kleine Unternehmen können dabei sogar von dem Entwicklungsaufwand profitieren, den Emag für das Systemgeschäft mit Großunternehmen betreibt. Die Vezahnung direkt auf der Maschine, die für Firma Ehgartner sehr wichtig war, wurde z.B. ursprünglich für ein Großprojekt mit Daimler Chrysler entwickelt. Größtmögliche Flexibilität und überwiegend mannloser Betrieb – seine beiden Hauptforderungen sah Ehgartner mit der VSC 400 hervorragend erfüllt. Nachdem er den Auftrag vom Kunden erhalten hatte, ließ der Präzisionsverzahner wieder bei Emag Probebearbeitungen durchführen. "Danach war für mich die Sache klar. Das war die ideale Maschine für unser Teilespektrum", begründet Heinz Ehgartner seine Wahl. "Wir haben uns andere Maschinen angeschaut, aber bei Emag war das Gesamtpaket aus Maschine, Beratung und Service eindeutig am besten. Letztlich haben technologische Aspekte den Ausschlag gegeben." Dazu gehört für den Präzisionsverzahner beispielsweise die hydrostatisch gelagerte Z-Achse. "Das war bei der VSC 400 ein Alleinstellungsmerkmal, auf das ich großen Wert gelegt habe, um Schleifprozesse durch Hartdrehen zu ersetzen. Das erspart uns häufig ein zusätzliches Bearbeitungsverfahren und erhöht die Prozesssicherheit."

Anwender:
Heinz Ehgartner GmbH
0043/3842/21165-0, Fax -83
www.ehgartner-maschinenbau.at
Bericht aus: MAV 10.2004

Verzahnungsprofi der Spitzenklasse: wenn es Zähne hat, kann Ehgartner es auch herstellen.
Beschickung der VSC 400. Die Maschine läuft ohne zusätzliches Personal einfach mit. Als Pick-up belädt sie sich selber.

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